5 Gründe, ein Mentor zu werden

Irgendwann in deiner Karriere kommt der Punkt, an dem du mehr Ratschläge erteilst, als du bekommst. Dann solltest du darüber nachdenken, ein Mentor zu werden. Es ist oft nicht einfach, in einem ohnehin vollen Arbeitstag noch Zoom-Anrufe zu organisieren, in denen du bis ins Detail auf Probleme von Menschen eingehst, die gar nicht in deinem Team sind. Aber es lohnt sich, diese zusätzliche Zeit einzusetzen, um positive Veränderungen zu bewirken. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du an einem Mentoring-Programm teilnehmen willst, dann hat Thomas NatkowskieStrategy Partner und Managing Director, einige handfeste Gründe, dich davon zu überzeugen. 

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Thomas Natkowski

Partner & Geschäftsführer

Thomas und Cliff Pfefferkorn, ebenfalls Partner und Managing Director, unterstützen regelmäßig ehrenamtlich neue und erfahrene Unternehmer dabei, die Positionierung ihres Unternehmens im Markt richtig einzuschätzen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. So waren die beiden in den letzten Jahren offizielle Mentoren beim  Retailtech Hub -Programm in München. Bei diesem Accelerator-Programm konnten sich Startups zu Themen wie Wettbewerbsanalyse, Markteintrittsstrategien oder langfristigem Wachstum beraten lassen.

Für den Herbst 2020 wurden Cliff und Thomas erneut als Mentoren eingeladen, diesmal für die Veranstaltung  Plug and Play Brand & Retail Batch 7, die aufgrund von COVID-19 komplett virtuell stattfindet. Sie werden mit innovativen jungen Unternehmen über Themen wie gute Proof of Concepts, Markteintrittskonzepte, Kundenbindung, Talent Rediscovery, Mitarbeiterplanung oder gamifizierte Aus- und Weiterbildung diskutieren. Auch wenn sie zugeben, dass es oft aufwändig ist, die ehrenamtliche Unterstützung neben dem Management einer Beratungsfirma zu leisten – es lohnt sich wirklich, meint Thomas. Hier sind seine Gründe:

1. Helfen ist grundsätzlich eine schöne Sache 

Für diesen wichtigsten Grund, ein Mentor zu werden, gibt es keinen Fachbegriff und kein Modewort. Aber immerhin könnte einer deiner Ratschläge jungen Unternehmern monatelange überflüssige Arbeit und Millionen von Euros ersparen. Von Winston Churchill gibt es ein großartiges Zitat zu diesem Thema: „We make a living by what we get, we make a life by what we give.“ Und wenn du so an das Mentoring herangehst, wirst du dich niemals fragen, warum du jemandem hilfst. Es ist immer wieder besonders, diesen Aha-Moment bei Mentees zu erleben, wenn du sie bei einem wichtigen Problem berätst. Es kostet auch gar nicht so viel Zeit. Schon eine Stunde pro Woche kann für einen angehenden Gründer einen großen Unterschied bedeuten.

2. Es macht Spaß, mit begeisterten und ambitionierten Menschen zu arbeiten

Ein Mentor setzt Zeit ein, die er für seine eigene Karriere verwenden könnte, um anderen zu helfen, ihre Träume zu verfolgen. Doch wenn die Mentees begeistert dabei sind, Neues zu lernen, dann ist diese Zeit gut investiert. In der Regel betreuen Cliff und ich Startups und ihre Gründer. Diese Teams werden von Acceleratoren oder Wagniskapitalgebern vorausgewählt. So treffen wir dann auf intelligente, fokussierte, gut ausgebildete Menschen, die bereit sind, sich schnell zu entwickeln. Das macht das Mentoring zu Spaß und Herausforderung zugleich. Denn die Teams suchen sehr konkrete Ratschläge, für die man Expertenwissen, Erfahrung und ein gutes Netzwerk braucht. Feedback und konstruktive Kritik wird von hochmotivierten Menschen zudem leichter angenommen, weil sie alles daransetzen, aus ihren Fehlern zu lernen.

3. Am Puls der Zeit mit neuen Sichtweisen

Eine der Kernkompetenzen von eStrategy ist die digitale Transformation des Handels im Einzelhandel. Wir haben uns zudem auf Geschäftsmodelle, wie Abos, Pay-per-Use oder Pay-per-Output und generell digitale Produkte und Services spezialisiert. Aber wir wissen auch, dass die Welt sich immer weiterdreht. Es wird immer wieder Innovationen geben, die die Industrie auf den Kopf stellen und altbewährte Methoden ablösen.

Indem wir gemeinsam mit jungen Unternehmen aus neu entstehenden Bereichen Probleme lösen und dabei modernste Technologien, wie KI, Cloud-Technologie oder IoT nutzen, stellen wir uns immer wieder neuen Herausforderungen und Fragen. So erweitern wir ständig die Bandbreite unserer Erfahrungen, von denen dann auch unsere Kunden profitieren.

In diesem Jahr beraten wir Startups in sehr spannenden Bereichen, wie zum Beispiel Gamifizierung-as-a-Service, KI im High Volume Recruiting, Social Shopping und CRM-Intelligence-Plattformen. Wir beantworten ihre Fragen zu Monetarisierungsstrategien, Wettbewerbsanalyse, Auswahl der passenden Business-Partner, aber auch, wie sie Hype-Phasen überstehen und langfristig erfolgreich sein können.

4. Coaching-Fähigkeiten weiterentwickeln

Fünfzehn Jahre in einer leitenden Position befähigen dich nicht automatisch, eine Führungspersönlichkeit oder ein Coach zu sein. Neue Mentoren machen oft den Fehler, ihren Schützlingen einfach die Antwort auf eine schwierige Frage zu geben. Aber ein erfahrener Mentor würde ihnen das Werkzeug an die Hand geben, mit dem diese das Problem selbst lösen können. Denn wenn du die Entscheidungskompetenz von jemanden stärkst, werden sie in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr dieses Problem bearbeiten müssen. Die Mentees sollten nicht mit jeder kleinen Angelegenheit zu dir kommen, deshalb kümmere dich um ihre mentale Stärke.

Je länger du bei einem Mentoring-Programm mitmachst, desto stärker wirst du erleben, welche Wirkung dein Feedback tatsächlich hat. Nach jeder Session siehst du, wie du Veränderungen bewirkst oder welcher Rat nicht angenommen wird und dabei wirst du gleichzeitig deine Kommunikation verbessern. Coaching ist eine Fähigkeit, die man trainieren muss und nicht immer hast du die Gelegenheit, sie mit deinem eigenen Team zu trainieren. Diese Erfahrung kann dir also auch dabei helfen, ein besserer Manager in deinem eigenen Unternehmen zu werden.

5. Erweitere dein Netzwerk und erhöhe seinen Wert

Wenn du gemeinsam mit anderen strategischen Beratern an einem Mentoring-Programm teilnimmst, wirst du regelmäßig andere Führungskräfte treffen und so ganz natürlich dein Netzwerk erweitern. Vielleicht sind sogar zukünftige Kunden dabei. Wir arbeiten mit einer breiten Auswahl an Partnern zusammen – große Einzelhändler, Gewerbe-Immobilienunternehmen, Servicepartner im Einzelhandel – und treffen während unserer Mentoring-Programme viele Menschen aus diesen Bereichen. Wenn du regelmäßig dazu beiträgst, die entsprechenden Mitarbeiter mit dem aktuellen Wissen auszustatten, wird dein Ruf dir irgendwann vorauseilen – und man wird gezielt dich ansprechen. Wenn du dein Personal Branding, also deine persönliche Marke ausbauen und dich als Vordenker etablieren willst, der mehr als ein paar LinkedIn-Beiträge vorzuweisen hat, dann kann das Mentoring dein Profil stärken.

Wenn du mehr über Plug and Play erfahren willst, sieh dir das Programm an.

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